ERGO TV-Werbung, die Zweite
am Freitag, den 6. August 2010Vor nicht allzu langer Zeit, am 15. Juli 2010 startete die ERGO-Versicherung mit einem für die Versicherungswelt ungewöhnlichem TV-Spot: Ein junger Typ, gespielt von Sebastian Ströbel, schlendert durch die Straßen und erzählt der Kamera, was ihn seiner Meinung nach so alles an den heutigen Versicherungen so stört; Dass bei all dem juristischen Fachjargon und bürokratischen Fallen die Versicherungen endlich aufhören sollen ihn zu verunsichern, und stattdessen zu versichern. Eine Werbung, die nicht nur bei mir, sondern auch u.a. bei meetinx und xobalil gut ankommt und wohl vielen Versicherten in Deutschland aus der Seele spricht.
Am kommenden Sonntag schickt die ERGO (Versicherungsgruppe) nun den zweiten TV-Spot ins Rennen, diesmal mit weiblicher Besetzung.
„Als ich 8 war, hat mir meine Mama zum Einschlafen immer ‘Momo’ vorgelesen. Ihr wisst schon, wie man die grauen Herren besiegt und wie man alles besiegt, wenn man nur seinem Herzen folgt“
Sie zieht einen interessanten Vergleich zwischen den grauen Herren und den heutigen Versicherungen. Ihr Wunsch: Versicherungen sollten nicht aus grauen Herren bestehen, die nur für die Versicherung da sind, sondern für Sie.
Für beide Protagonisten will/soll die ERGO-Versicherung abhilfe schaffen. Auch wenn ich mit meiner Versicherung zufrieden bin (und ich bin nicht bei der ERGO), was nicht zuletzt meinem Versicherungsmakler zu verdanken ist, so kann ich Viele verstehen, die den Werbespots und damit der ERGO nicht abgeneigt sind. Die Ergo Werbung verspricht einiges besser machen zu wollen und schärft mit dem enormen Budget, was derzeit in Werbung investiert wird deutlich das Profil der Versicherungsgruppe und grenzt sich von den Mitbewerbern gut ab. Nachdem im ersten Spot bereits die Frauenwelt mit dem sympathischen jungen Mann angesprochen wurden, scheint es nur konsequent, dass nun im zweiten Spot eine Frau das Wort ergreift.
ERGO Werbung TV auf Youtube, Verantwortliche Agentur: Aimaq & Stolle, Berlin
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Wiederholende Werbung kennt wohl jeder. Ob im Fernsehen, wenn auf einen 30-sekündigen Spot noch ein 10-Sekünder folgt oder in Magazinen, wenn auf 2 aufeinander folgenden, rechten Seiten (z.B. Seite 65 und Seite 67) ein weiteres Anzeigenmotiv der gleichen Firma...






10. August 2010 um 10:09
Meiner Meinung nach ist das die schlimmste Werbung seit langer Zeit.
10. August 2010 um 19:25
Ich finde, solche Werbungen stehen und fallen mit dem Darsteller. Der erste Spot mit dem Typen war ganz cool (auch wenn er nach einiger Zeit gernervt hat). Bei diesem Spot find ich die Frau nicht so gut, und deswegen gefällt mir auch die Werbung nicht wirklich. Zur Ergo-Versicherung würde ich aber so oder so nicht gehen.
10. August 2010 um 23:45
Ich finde den ersten Ergo-Spot mit Sebastian Ströbel sehr gelungen.
Der 2. hingegen ist ein Flop.
16. August 2010 um 01:24
Ich halte diese Werbung für dämlich.
Richtig ist die Kernaussage ja, Versicherungen verunsichern und spielen ein perversens Kapitalistenspiel mit der Angst.
Was dieser nervige Typ allerdings vergisst zu sagen, Versicherungen machen das bewusst so, weil sie Ihre Kunden aus Prinzip verarschen und Ergo ist keinen deut besser – Schlimmer sogar, weil diese dümmliche Werbung darzustellen versucht, es wäre bei Ergo anders. Ha, ha, ha. Witzbolde!
Warum mussten die den Herr Kaiser absägen, nur wegen der neuen Strukturierung der Markenkultur? Ergo klingt mir viel zu sehr nach Ego und das die Herren Banker und Versicherer das in einer ausgeprägt hässlichen Form zu Tage tragen, ist nix neues.
Die neuen Visagen in dieser Werbung finde ich unerträglich und ich kann die Fresse von dem Typ längst nicht mehr sehen, welcher Werbevollschwachmat ist eigentlich auf die Idee gekommen, den in so eine pissige Lederjacke zu pferchen, hat der Heini die einem Obdachlosen geklaut?
Danke Ergo, netter Versuch mich zu verarschen und mit grottenschlechter Werbung zu nerven. Schiebt euch den Typ und diese hässliche Tusse am Besten hinten rein.
Bevor nun ein Sturm der Entrüstung losbricht, ich arbeite seit fast 20 Jahren in der Markenentwicklung und Markenwerbung.
16. August 2010 um 10:25
[...] für einen authentischen und damit persönlicheren Auftritt. Und auch bei der aktuell laufenden ERGO Werbung hat man sich zum Ziel gesetzt, persönlicher aufzutreten und damit der Zielgruppe näher zu sein. [...]
18. August 2010 um 12:57
[...] diesem Spot schlägt O2 in die gleiche Kerbe wie auch die ERGO Versicherung in ihrer aktuellen Kampagne schon. In einem Tarif- und Vertragsdschungel brauchen wir einen Anbieter, der uns zeigt, dass es [...]
27. August 2010 um 10:11
Diese Werbung ist und klingt diskriminierend!Man solllte diese Werbung oder auch diese Werbeargentur zur Rede stellen was sie sich dabei gedacht haben. Das grenzt doch schon an Frechheit so eine Werbung sollte man verbieten.Warum werden denn ältere Menschen verbrummt bis 67 Jahren zu arbeiten weil die meißten jungen Menschen keine Lußt oder dementsprechend nicht genügend weitergebildet werden oder überhaupt eine Ausbildung haben oder bekommen.Also müssen wieder die grauen Herren oder auch Damen hinhalten und weiter arbeiten. (Leider) Ich gehöre zwar noch nicht dazu zu den grauen Damen! Aber ich kenne leider noch keinen der nicht Älter wird.
27. August 2010 um 10:23
An Dagmar:
Ich glaube, du hast den Werbespot falsch verstanden. Wenn in der Werbung, von den grauen Herren gesprochen wird, dann sind das keineswegs die Älteren (mit grauem Haar) unter uns, sondern das grau bezieht sich auf die Anzugfarbe, denke ich. Hoffentlich konnte ich dich ein wenig aufklären.
LG Steffi
29. September 2010 um 09:44
ich finde den spot schrecklich und nervig. mal davon abgesehen das aimaq & stolle high fidelity kopiert haben. super agentur… super spot…
07. Oktober 2010 um 01:16
Auch ich finde alle (bisher 3 verschiedene) Spots einfach nur dämlich und bescheuert.
Und zum Thema “Versicherungen verarschen alle”:
Ich bin der Meinung, Risiken, die einem die (finanzielle) Exisitenz kosten können, sollte man versichern. Ist in der Regel bezahlbar, für Handy, Breitreifen, Urlaub etc. ist ja auch Geld da.
Daran muß ich immer denken, wenn zu Weihnachten die Spendenaktionen im Radio laufen. Was den armen Leuten so alles schlimmes passiert ist und die jetzt in der Sch**ße sitzen.
Wenn sich der Hauptverdiener mit einer 100.000,– EUR Risiko-LV für popelige 10,– EUR im Monat versichert hätte, stände die Wittwe mit den 2 kleinen Kindern nicht ganz so dumm da, nachdem ihn ein LKW platt gemacht hat.
Aber das muß jeder selber wissen.
13. Oktober 2010 um 23:34
Ob die Spots nervig sind oder nicht, ist Geschmackssache. Viel interessanter ist doch die Frage, ob die Ergo die Erwartungen auch erfüllen, die sie mit den Spots wecken (wollen). Antwort: zu 99% nicht. Warum? 1. Weil die Ergo wahrscheinlich nicht ihre Mannschaft (Hamburg-Mannheimer, Herr Kaiser) komplett runderneuert haben wird. 2. Weil auch die Ergo der aktuellen Gesetzesgebung unterliegt, die nun mal vorschreibt, daß zu einem Versicherungsabschluss gepflegt 50-100 Seiten Kleingedrucktes gehören.
Und ich glaube, es gibt keine bessere Anti-Werbung als ent-täuschte Erwartungen. Ergo schießt sich hier mit viel Geld ins Knie.
24. November 2010 um 19:03
Also zu der Werbung: Eine sehr gute Idee, da kann man nix dazu sagen…