McDonald's: Stolzer Papa

am Montag, den 24. Mai 2010

Eine immer wieder gern gesehene Variante der Werbung ist es, Tiere zu vermenschlichen. Schließlich gibt es unzählige Situationen, an die wir uns gerne erinnern, weil es eben ganz besondere Augenblicke sind. Da wären z.B. aus Kindersicht die erste Freundin, der Schulabschluss oder die Volljährigkeit und der Führerschein. Aus Elternsicht kann man hier sogar noch ein paar Jahre zurückgehen und denkt vielleicht an solche Momente wie das Fahrrad fahren lernen oder die Einschulung und das erste Schulzeugnis.

Auch bei mir ist es früher so gewesen, dass das Ende des Schuljahres und die Zeugnisausgabe ab und zu mit einem Besuch bei McDonalds endete. Eben diese Situation hat sich die Agentur Leo Burnett herausgepickt, um sie auf eine kleine Bärenfamilie zu übertragen. Nachdem der Sohn mit einem hervorragenden Zeugnis nach Hause kommt, er ist sogar Bester seiner Klasse, beschließt Papa-Bär, seinen Sohn zu McDonald’s einzuladen. Doch Bären gehen nicht zu McDonald’s wie wir Menschen es tun, sie haben eine bessere Methode, wie der folgende Werbespot verdeutlicht:

Eine McDonald’s Werbung, die ich mir auch für die deutsche Werbeunterbrechnung wünschen würde. Da Heidi Klum abgesägt und dadurch ein paar Hundert Tausend eingespart werden, sollte eine solche Werbung, oder zumindest die Synchronisation des Spots doch möglich sein.

Wie findet Ihr den Spot? Meint Ihr, er würde auf dem deutschen Markt ebensogut ankommen, oder ist der Humor und Anspruch an gute Werbung in Deutschland ein anderer als in den USA?