Imagekampagne für DAS HANDWERK
am Dienstag, den 12. Januar 2010Gerade wurde ich über den Twitter-Account von Scholz & Friends auf die in Kürze startende Imagekampagne für DAS HANDWERK/DAS LIED VOM HANDWERK aufmerksam gemacht.
Ab 2010 und für die nächsten 5 Jahre soll Scholz & Friends nicht nur den guten Ruf des Handwerks verdeutlichen, sondern auch das Handwerk mithilfe einer aufwendigen Imagekampagne neu positionieren. Vom Internet über Plakate, TV- und Kinowerbung bis hin zu mehrteiligen Anzeigen in den großen Tageszeitungen soll auf breiter Schiene das Handwerk in seiner Vielfalt dargestellt werden.
Dabei soll es in der Imagekampagne nicht nur darum gehen, den Ruf von Handwerkern im Allgemeinen aufzubessern, sondern auch die Ausbildung in einem Handwerksberuf wieder attraktiver für junge Menschen zu gestalten, in einer Welt in der alle nur noch über den technischen Fortschritt und das Computer-Zeitalter sprechen.
Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, was sich Scholz & Friends alles haben einfallen lassen. Der kurze Appetithappen reicht mir leider nicht aus, um genaueres über die Kampagne sagen zu können. Aber spätestens Samstag werden wir wohl schlauer sein, wenn die Kampagne im Fernsehen zur besten Sendezeit (20:14 Uhr) startet.
UPDATE: Die Imagekampagne für DAS HANDWERK startete am Samstag püntklich zur Prime Time auf allen großen TV-Sendern mit diesem Video:
Hinsichtlich Idee und Machart sind mir vor allen Dingen 2 Apsekte des Videos positiv aufgefallen:
- Scholz & Friends schafft es tatsächlich zu verdeutlichen, dass das Handwerk allgegenwärtig ist und wir und eine Welt ohne Handwerk eigentlich gar nicht vorstellen können.
- Das Lied im Hintergrund hat echte Ohrwurmqualitäten (ähnlich dem Song „WIE-WO-WAS weiß Obi“).
Etwas übertrieben finde ich allerdings die Tatsache, dass aufgrund des Erdbebens auf Haiti der Spot für unbestimmte Zeit ausgesetzt wurde. Die Parallelen einer zerstören Stadt sind doch eher gering, vor allen Dingen, wenn man die Ursachen vergleicht. Aber hier hat S & F wohl die Notbremse ziehen müssen, um dem Druck der Zuschauer gerecht zu werden, schließlich soll die Kampagne ja nicht ins Negative umschlagen.
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