„Hagen hilft“ … nicht nur krisengeplagten und insolvenzbedrohten Unternehmen

am Montag, den 8. Dezember 2008

… sondern auch der Kreativ- und Werbebranche

In der Serie Hagen hilft! auf Kabel 1 nimmt sich der Unternehmensberater Stefan Hagen jede Woche einem verschuldeten Unternehmen an und versucht diesem wieder auf die Beine zu helfen. In einem ersten Gespräch werden die Betroffenen mit Ihrem Schuldenberg und Fehlern bei der Führung des Unternehmens konfrontiert.

Fehler, die fast in jedem gezeigten Unternehmen gemacht werden:

  • Durchschnittliche Preise, aber nur wenig Gewinn –> Konditionen für den Einkauf von Material müssen verbessert, Qualitätsansprüche evtl. heruntergeschraubt werden
  • Keine klare Linie in den beworbenen Leistungen –> Schlechtlaufende Leistungen werden aus dem Angebot gestrichen, neue Podukte/Leistungen dafür eingeführt
  • Öffentlichkeitsarbeit und Werbung –> Trotz hoher Schulden wird meist in Flyer und ein neues Erscheinungsbild investiert.

Wieso hilft Hagen der Werbeindustrie?

In Krisenzeiten wird gerne bei der Werbung gespart. Denn auf Werbung können viele Unternehmen noch verzichten, weil diese das Tagesgeschäft nicht unmittelbar beeinflusst im Gegensatz zum Beispiel zum Materialeinkauf. Am falschen Ende gespart, meint auch Stefan Hagen, der 50 Euro monatliche Werbekosten für deutlich zu wenig hält.

In fast jedem seiner Fälle ermutigt er die Unternehmer zu mehr Werbeaktivität, der Überarbeitung des bisherigen Firmenauftritts (Logo, Internetauftritt usw.) und mehr Öffentlichkeitsarbeit, die sich oftmals in Form eines Firmenfestes äußert. Damit leistet Herr Hagen wertvolle Vorarbeit in puncto Werbewirkung und macht deutlich: Ohne Werbung geht es nicht!

Was kann man aus „Hagen hilft!“ für sein eigenes Unternehmen mitnehmen?

Man mag über die Sendung Hagen hilft! denken was man will, sie für überspitzt melodramatisch und zu gutgläubig halten, aber eines beweist Stefan Hagen doch in jeder Sendung aufs Neue: Man darf dem Untergang nicht einfach zusehen, sondern muss handeln und das an jedem Tag. Gerade im Bereich Werbung wird in Krisenzeiten gerne der Gürtel enger geschnallt und die Krise damit nur noch durch fehlende Kundschaft vorangetrieben.

Parallelen zur Wirtschaftskrise

In Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise erweist sich das Verhalten der betroffenen Unternehmen bei Hagen hilft! als typisch für alle Wirtschaftszweige. Und ganz verhindern lassen sich wohl Einsparungen auch im Bereich Werbung nicht. Deswegen wird es in Zeiten wie diesen umso wichtiger, dass Sie sich  einmal mit dem Erfolg Ihrer vergangenen Werbeaktivitäten auseinandersetzen und schlecht laufende Aktionen aus dem Programm nehmen und neue Werbemöglichkeiten in Betracht ziehen. „Die Aktivitäten im Web ausbauen“, ist eine Standard-Tipp, den ich für fast jeden Betrieb aussprechen kann, denn bisher wird nur sehr vereinzelt und zaghaft im Web geworben. Oftmals müsste man mit dem Rotstift sogar beim Internetauftritt anfangen und diesen grundlegend überarbeiten, denn die durchschnittliche „Haltbarkeitsdauer“ von 2-3 Jahren wird oftmals schlichtweg nicht beachtet. Aber vielleicht ist Ihnen ja auch mit einer neuen, auffälligen PKW Beschriftung geholfen? Für weitere Informationen nehmen Sie doch einfach mit mir Kontakt auf.

siehe auch: Werte-Coach.de – Unternehmer.Berater Stefan Hagen

Tags: