Das Marketing ABC: Mashups und Mashup Marketing

am Freitag, den 24. Oktober 2008

Der Begriff Mashup dürfte dem einen oder anderen noch aus der Musikbranche bekannt vorkommen. In den Neunzigern nannte man nämlich jene Remixe so, die aus zwei oder mehreren Tracks ein ganz neues Lied bildeten.

Sowohl bei den Web-Mashups, als auch bei den Marketing Mashups bezieht sich der Begriff vor allem auf das Zusammenmischen vorhandener Produkte oder Dienste, um etwas neue anbieten zu können. Beispiele gefällig?

November 2006 brachte Apple in Zusammenarbeit mit einem Sportartikelhersteller Nike+ heraus. Ein Sensor, der wunderbar in einen Nikeschuh passte (und natürlich auch in andere Markenschuhe) und in Verbindung mit dem iPod Nano den Laufspaß erhöhen sollte, indem Basisdaten wie zurückgelegte Strecke, Zeit uvm. erfasst wurden. Später konnte man diese Daten dann synchronisieren und sich auf der Nike+ Seite auswerten lassen. Da auch heute noch Nike+ von Apple vertrieben wird, kann dieses Beispiel für Mashup Marketing nicht so schlecht gelaufen sein.

Ein gutes Beispiel für Web-Mashups dürfte der Webdienst Friendfeed sein. Auf der Seite von Friendfeed werden mehrere Dienste zu einer zentralen Anlaufstelle zusammengefasst. Ob RSS-Feeds, neue Bildergalerien von Freunden auf Flickr, Twitter-Statusnachrichten oder neugesetzte Lesezeichen bei del.icio.us Mit Friendfeed bleibt der Nutzer in allen Dingen auf dem Laufenden.
Die letzten Unklarheiten dürften sich mit der Video-Erklärung der Blogpiloten beseitigen lassen:

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Wie sag ich’s meinen Eltern? – Mashup from en?pg=embed&sec=890632″>Blogpilot on Vimeo.