Das Marketing ABC: Die Blog-Parade
am Freitag, den 5. September 2008
Eine Blog-Parade bzw. ein Blog-Karneval kann man sich als eine Art Linkliste vorstellen, die sich einem speziellen Thema widmet. Ein paar Beispiele: “Wie benutzt ihr SocialNetworks“, der beste Handytarif, Mein bester Business-Tipp uvm. Die Thema bestimmt der Blogger,der es ins Leben gerufen hat. Gleichzeitig ruft er dazu auf, dass andere Blogger ebenfalls einen Beitrag zu diesem Thema verfassen. Zusätzlich kann er diese Blog-Parade auch auf Blog-Parade.de anmelden, um nicht nur seine Leser zu motivieren, sondern auch Blogger, die er bzw. ihn noch nicht kennen. Der Zeitraum in dem Artikel zu dem Thema verfasst werden können ist meist auf 3-4 Wochen begrenzt. Danach wird meist eine Liste mit allen Beiträgen veröffentlicht.
Was ist das besondere an einer Blog-Parade?
Je nach Thema bekommt man mit dieser Linksammlung eine Vielzahl von persönlichen Eindrücken und Erfahrungsberichten. Sicherlich gibt es auch hier Dopplungen und Überschneidungen, aber die Vielzahl der Autoren helfen dabei, sich einen umfassenden Eindruck zu verschaffen.
Wo liegt das Potenzial bzw. die Gefahr von Blog-Paraden?
Das Potenzial der Blog-Parade liegt klar auf der Hand. Bin ich beispielsweise daran interessiert, wie ich die Besucherzahlen auf meinem Blog erhöhen kann, dann lese ich mir eine Blogparade zum Thema Traffic Tipps für neue Blogs durch. Dadurch bekomme ich in relativ kurzer Zeit einen Überblick, wie und mit welchem Erfolg andere Blogger es geschafft haben X tägliche Besucher zu bekommen.
Somit sind Blog-Paraden eine gute Gelegenheit um möglichst viele Tipps zu einem Thema zu bekommen.
Die Gefahr an Blog-Paraden liegt eigentlich, wie so oft, an der Kommerzialisierung von Themen. Wenn beispielsweise ein Mobilfunkanbieter dazu aufrufen würde, den besten Handytarif küren zu wollen, ist dies einerseits zwar die geschickte Ausnutzung von kostenlosen Meinungsbildnern, andererseits liegt aber auch die Gefahr darin, das solche Themen überhand nehmen und sich früher oder später akute Unlust in der Blogosphäre breit macht.
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11. April 2009 um 14:17
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