Kreative Visitenkarten (1)

am Samstag, den 16. August 2008

In der Vergangenheit habe ich das Thema Kreative Visitenkarten bereits angeschnitten, in dieser 3-teiligen Serie möchte ich ein paar Tipps für eine erfolgreiche Visitenkarte vorstellen.
Aber auch glückliche Visitenkarten-Besitzer sind dazu eingeladen, ihre Visitenkarte  einem Check zu unterziehen.

Heutiges Thema:

Die Standard-Kriterien für eine Visitenkarte

Ob nun kreativ oder doch die „normale“ Visitenkarte. Auch hier gibt es ein paar Grundsätze, die man beachten sollte. Fangen wir mal mit dem Inhalt an.
Auf eine Visitenkarte gehört:

  • Firma, (Firmenlogo)
  • Name (bei größeren Unternehmen evtl. die Position/Zuständigkeit)
  • Kontaktmöglichkeit, das kann Telefonnummer, Email-Adresse, Webseite oder Anschrift sein

Und was gehört nicht auf eine Visitenkarte?

  • Sponsoren (Werbung auf der Rückseite)
  • die private Email-Adresse, wie z.B. barbiefan2010@gmx.de
  • andere Tätigkeiten, z.B. ein Grafikdesigner, der auch KFZ-Reparatur anbietet.

Warum keine Sponsoren?
Ganz einfach. Die Visitenkarte spiegelt das Unternehmen nach außen wieder. Auch wenn eine gesponserte Visitenkarte günstiger ist, so zeigt diese auch, dass das Unternehmen in einem minimalen Bereich wie 50 € versucht zu sparen und so 50% der Werbefläche (die Rückseite) aufgibt. Dies wirkt nicht nur „billig“, sondern wird auch so vom Visitenkarten-Empfänger verstanden. Spare nicht an dieser Stelle, die Mehrkosten lohnen sich spätestens beim Austeilen.

Formal sollte man darauf achten, dass nicht mehr als 2 Schriftgrößen, -farben und -arten benutzt werden. Deutlich mehr Farben wirken unruhig und stören den Lesefluss, das gleich gilt für Größe und Art. Als Schriftart benutzt man am Besten die Hausschrift, sofern vorhanden, damit ein gewisser Wiedererkennungswert vorhanden ist.

Auch das Format der Visitenkarte folgt gewissen Grundsätzen. Die Karte sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein, soll heißen, sie darf im Portemonnaie nicht verloren gehen, muss aber so groß sein, dass sie ohne Probleme reinpasst. Das Format der EC-Karte, also 85 x 55 mm hat sich hierbei als das Maß der Dinge bei den Druckereien herausgestellt.

Tipp1

Wenn Programme wie InDesign oder QuarkExpress und Fachbegriffe wie Beschnittzugabe für Dich böhmische Dörfer sind, dann solltest du besser einen versierten Grafikdesigner zu Rate ziehen. In Word oder ähnlichen Programmen erstellte Visitenkarten bedeuten für die Druckerei zusätzliche Arbeit, die entsprechend abgerechnet wird. Für diesen Mehraufwand kann man sich fast schon eine schicke Visitenkarte vom Grafiker entwerfen lassen.

Tipp2: Die Rückseite bietet meistens genug Platz um Logo + Dienstleistungen unterzubringen. Doch aufgepasst: Mehr als 3-5 Dienstleistungen liest sich der Visitenkarten-Empfänger nur selten durch!

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