Das Marketing ABC: User Generated Content
am Samstag, den 30. August 2008
User Generated Content – ein Begriff, den ich in meiner Web 2.0 für Einsteiger-Serie als bekannt vorausgesetzt habe, sorgt derzeit in vielen Medien für neuen Gesprächsstoff. Deswegen widme ich mich in meinem kleinen Marketing ABC heute dem Thema User Generated Content, oder für die Abkürzungsjunkies: UGC.
Grundsätzlich versteht man darunter erstmal vom Nutzer erstellte Daten. Konkret lässt sich dies an folgenden Beispielen ausmachen:
- Youtube – Nutzer laden ihre selbstgedehten Videos hoch
- Blogs – Blogger geben Ratschläge, bilden Meinungen und empfehlen
- Social Networks (StudiVZ, Xing, MySpace) – Die Profilierung im Netz
- Das Online-Forum – Die Kommunikation untereinander
Man spricht also immer dann von User Generated Content, wenn der private Nutzer über Plattformen wie die oben genannten das Web aktiv mitgestaltet. Genau genommen ist bereits ein Kommentar zu einem Artikel oder ein Leserbrief UGC. Wikipedia, das Online-Lexikon, beruht auf den vom Benutzer generierten Inhalt und zeigt mit am Besten, welches Potenzial hinter dem persönlichen Inhalt steckt. Denn die Masse sorgt dafür, dass ein Tutorial (Anleitung) oder ein Lexika-Artikel stets verbessert wird.
Und was ist das Problem?
Ganz einfach:
- Die Besucherzahlen und dadurch die Betriebskosten steigen
- Der Irrglaube mit UGC ließen sich Umsätze generieren.
- Der User ist genervt von 08/15 Werbung
- Zurückhaltung bei neuen Werbeideen und -maßnahmen
Zusammengenommen heißt das die Plattform kostet mehr Geld als sie einbringt. Von der anfänglichen Euphorie womöglich ein neues Erlösmodell geschaffen zu haben ist nicht mehr viel zu spüren. Stattdessen ist Zurückhaltung angesagt und die prognostizierten Werbeeinnahmen müssen nach unten korrigiert werden.
Welches Potenzial steckt in User Generated Content?
Auch wenn diese Plattformen einen enorme Werbereichweite besitzen so kommt Werbung nur bei einem Bruchteil der Nutzer an. Der Rest ist Werbeblind und wird es auch noch eine Weile bleiben. Neue Werbeformate sind gefragt. Die gewollte, personalisierte Werbung wäre eine Möglichkeit neue Kundengruppen zu erschließen.
Sieht man mal davon ab, sollte User Generated Content als das gesehen werden, was es ist: Die Stimme des Kunden. An diesen Inhalten lassen sich Kundenwünsche und Zufriedenheit ablesen.
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20. Juli 2009 um 19:50
[...] an den neuen Spot angepasst werden. Der Schwerpunkt soll bei der neuen Seite auf vermehrtem User Generated Content liegen, d.h. der Seitenbesucher soll mehr Einfluss auf die Seitengestaltung nehmen können. [...]