Das Web 2.0 für Einsteiger: Das ist Web 2.0 Teil II
am Samstag, den 19. Juli 2008Wir erinnern uns: Web 2.0 steht für Social Networks aber auch für die Möglichkeit, Alltagsgegenstände individuell nach dem eigenen Geschmack anzupassen. Diese Individualität zeigt sich aber auch im Web. Will man mit seinem Profil im den Netzwerken auffallen stößt man früher oder später Seiten, mit denen man sich seinen eigenen Avatare/Profilbilder erstellen kann.
Web 2.0 steht also auch für:
- Ich bin etwas besonderes: Wer möchte nicht einmal Präsidentschaftskandidat werden? Oder vielleicht in einem Cartoon mitwirken? Vielleicht bei den Simpsons? Alles kein Problem, einfach Foto hochladen und kaputtlachen.Die Videos lassen sich wunderbar an Freunde versenden und die Bilder machen sich bestimmt gut im Profil. Ein Hingucker sind sie auf jeden Fall.
- Ich gucke/höre was und wann ich will: Die Zeiten von Sendungen im TV oder Radio verpassen sind (fast/leider) vorbei. TV-Sender wie der mit der Sieben haben es vorgemacht. Mittlerweile lassen sich viele der (Doku-)Soaps auch im Internet ansehen. Und das zu jeder Zeit an jedem Tag. Einige Sendungen werden sogar “mundgerecht” verarbeitet, damit man nicht zu lange für das Herunterladen braucht.Somit lässt sich als weitere Erscheinung des Web 2.0 die Veröffentlichung vieler TV- und Radioinhalte im Web beobachten. Und wem das Radio mit den immer gleichen Playlisten zu langweilig ist, der kann sich, wie könnte es anders sein, auch im Web 2.0 Abhilfe schaffen. Zum Beispiel mit Last.fm. Die Musik-Community bietet registrierten Nutzern die Möglichkeit den musikalischen Horziont zu erweitern durch Vorschläge aufgrund des eigenen Musikgesschmacks.Im Gegenzug kann man bei Adtunes[UPDATE: heißt jetzt Roccatune], seine eigenen Playlisten voller Lieblingslieder anlegen, selbst wenn man nicht im Besitz des Originals ist. Wie das geht? Werbefinanzierung. Da die Musik im Browser abgespielt wird, nutzt Adtunes die Gelegenheit, ihre Werbepartner zu Wort kommen zu lassen.
Das waren die Links, die ich mir innerhalb von knapp 2 x 30 Minuten aus den Fingern saugen konnte. Da die Geschichte “Web 2.0″ jeden Tag um ein weiteres Kapitel bereichert wird, ist das nur ein winziger Bruchteil dessen, was Web 2.0 ausmacht. Dennoch hoffe ich, dass ich ein paar Besuchern das Thema etwas näher bringen konnte.
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